Initiatoren
Die Initiative zur Erstellung eines Behindertenführers für Bretten entstand bei der Agenda 21 (bürgerschaftliches Engagement) im Fachlenkungskreis "Menschen in der Stadt". Die Idee wurde von der Stadt Bretten aufgegriffen und zusammen mit dem Behindertenclub Bretten in die Tat umgesetzt.

Da das Projekt auf finanzielle Unterstützung angewiesen war und ist, wurde der Projektantrag über den Behindertenclub an die "Aktion Mensch" gerichtet, dem in dankenswerter Großzügigkeit entsprochen wurde.
Was die praktische Ausgestaltung des Behindertenführers betrifft, so trat der Behindertenclub mehr und mehr in den Vordergrund, wobei wir für die aktive Mithilfe der Mitarbeiter der Stadtverwaltung nach wie vor dankbar sind.
Behindertenclub Bretten - Club Behinderter und ihrer Freunde e.V.
Geselligkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und Öffentlichkeitsarbeit, das sind die drei Säulen, auf denen die Aktivitäten des Behindertenclub Bretten – Club Behinderter und ihrer Freunde e. V. seit der Vereinsgründung im Herbst 1978 beruhen.
Geselligkeit bedeutet nicht "konsumieren um jeden Preis". Vielmehr stand von Anfang an die Begegnung Gleichgesinnter im Vordergrund. Wir treffen uns derzeit alle zwei Wochen mittwochs und auch im zweiwöchigen Turnus sonntags zum Kaffeetrinken und zum "Quatschen". Ob die Besucher im Brettener Jugend- und Vereinshaus in der Bahnhofstraße 13 behindert oder nichtbehindert sind, ist dabei (fast) ohne Belang.
Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet in erster Linie der Austausch von Erfahrungen und die gegenseitige Unterstützung in allen erdenklichen Lebenssituationen.
Die dritte Säule – Öffentlichkeitsarbeit – sagt nichts aus über die tatsächliche Mitgliederzahl. Vielmehr versuchen wir, in der Stadt Gehör zu finden. Wenn es um die Belange Behinderter Mitbürgerinnen und Mitbürger geht, dann sind wir in Bretten ein gern gefragter Gesprächspartner. Der vorliegende Behindertenführer beweist dies.
